Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Kreisgruppe Herford

Allee an der Vlothoer Straße bewahren

Der BUND setzt sich mit Aktion am 24.10 für den Erhalt der Alleebäume ein

Zwei der insgesamt 18 Bäume, die für die Linksabbiegerspur zur Wentworth Kaserne gefällt werden sollen.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich dafür ein, dass der Baumbestand an der Vlothoerstraße erhalten bleibt. Um aufzuzeigen, wieviele Bäume allein schon für eine Linksabbiegerspur zur Wentworthkaserne gefällt werden sollen, wurden die Bäume mit Plakaten und Kreuzen markiert.


"Statt einen autogerechten Ausbau vorzunehmen, sollte die Stadt lieber zukunftsweisend und klimaschonend die Vlothoer Straße zur Fahrradstraße  machen", meint Bernd Meier-Lammering, Kreisgruppensprecher des BUND. Der BUND hält auch die Verkehrsprognosen für übertrieben. "Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum sich der Verkehr verdoppeln soll, auch die Kasernen waren ja bewohnt und die Soldaten und ihre Angehörigen fuhren Auto.", meint Doris Eichholz vom BUND.


Der BUND weißt außerdem darauf hin, dass sich laut dem Verkehrskonzept der Stadt Herford mehr auf das Fahrrad und andere Alternativen konzentriert werden soll, weswegen ein Ausbau der Straße im Sinne der Autofahrer kontraproduktiv für dieses übergeordnete Ziel wäre. "Wenn die Stadt es wirklich ernst meint mit dem Ausruf des Klimanotstands, dann muss sie auch endlich ihre Verkehrspolitik ändern.", fordert Meier-Lammering.


Nicht nur durch diese Aktion, sondern auch durch einen Bürgerantrag und das Sammeln von Unterschriften geht der BUND gegen die Fällung der Bäume im Bereich der Wentworth Kaserne vor.


Der BUND hält es für unsinnig die Bäume für den Ausbau der Straße zu fällen. Statt 18 Bäume für eine Abbiegespur zu fällen, könne man auch eine Ampelanlage mit einer sinnvollen Schaltung installieren. Auch die Einbahnlösung in Variante D (diese Zeitung berichtete), sei völlig unsinnig und benachteilige in der Bewertung die aus Sicht des BUND vorteilhafte Variante D. Der BUND hinterfragt auch die Bewertungsmatrix der verschiedenen Varianten. "Ich frage mich, wieso die Planer die nicht nachvollziehbare Einbahnstraßenregelung in der Variante D eingebaut haben.", so Meier-Lammering.


Er ergänzt außerdem, dass auch bei einer Umwandlung des Teilstücks zur Fahrradstraße, wie es in Alternative D vorgeschlagen wird, diese nicht nur in eine Richtung befahrbar sein sollte, sondern in beide Richtungen verfügbar sein müsste, wodurch sich letzten Endes auch keine schwerwiegenden Probleme für Autofahrer oder den ÖPNV ergeben würden.

Erntedanktag der Neuapostolischen Kirche

Mitglieder des BUND und der Neuapostolischen Kirche Herford

Der BUND wurde von der Neuapostolischen Kirche Herford zum Erntedanktag der Gemeinde am 06.10.2019 eingeladen. Das Fest wurde unter das Hauptthema "Nachhaltigkeit" gestellt. In diesem Sinne hatten sich einige Mitglieder der Gemeinde Dinge überlegt, die Sie an ihren Ständen anbieten konnten. Die Besucher hatten somit die Möglichkeit Insektenhotels zu bauen, 'Seedballs' herzustellen und sich an weitern Ständen mit Nachhaltigkeit und einer umweltfreundlicheren Lebensweise auseinanderzusetzen. 

Die anwesenden Mitglieder des BUND informierten die Gäste über die verschiedenste Thematiken bezüglich Umwelt- und Naturschutz, verteilten Samentütchen mit heimischen Wildblumenmischungen für Wildbienen und Schmetterlinge und beantworteten Fragen der Interessenten.

Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche nahm für Taschen, Marmelade und weitere Artikel, die Sie verkauften oder gegen eine Spende anboten, Geld ein, welches Sie dem BUND danach zu 100 Prozent in einer großzügigen Spende zukommen ließen.

BUND-Bestellkorb