Kreisgruppe Herford

Meldungs Archiv

Po Duschen

Kein Klopapier? warum nicht Po Dusche?

In Zeiten des Coronavirus kommt es nun hier und da zu Engpässen, vor allem Klopapier ist oft Mangelware und muss von Ladenbetreibern mittlerweile unter Verschluss gehalten werden. Ist das nicht der Perfekte Moment um sich Gedanken über Alternativen zu machen? Richten wir unseren Blick einmal nach Asien, hier ist das Thema Po Hygiene schon lange kein Tabu Thema mehr. Ganze Messen werden hier veranstaltet um die neusten Innovationen auf dem Gebiet der Analreinigung zu zeigen. Wieso sollten wir uns also nicht auch einmal über dieses Thema Gedanken machen, wo wir doch momentan in einer solchen Notlage stecken? Es muss auch nicht sofort eine ganz neue Toilette für mehrere tausende Euro her, in vielen Hygienegeschäften und natürlich online gibt es schon länger ein großes Angebot an portablen sprüh Po Duschen. Für circa 20 Euro finden sie eine Lohnenswerte Alternative, welche nicht nur besser und angenehmer reinigt als Klopapier sondern auch noch die Umwelt schützt. Laut einer WWF Studie verbraucht jeder Deutsche jährlich im Durchschnitt 15 Kilo Hygienepapier. Diese Zahl kann durch den Gebrauch einer Po Dusche ganz einfach reduziert werden. ,, Es ist doch lächerlich“ meint auch Bernd Meier-Lammering Kreisgruppensprecher der BUND Kreisgruppe Herford. ,, An allen anderen Körperstellen reicht es uns doch auch nicht uns einfach mit etwas Papier abzureiben. Wieso dann dort?“. Po Duschen können tatsächlich Krankheiten und Hautirritationen vermeiden und ganz nebenbei den Verbrauch von Klopapier minimieren. Online findet man zu diesem Thema nur positives Feedback von Menschen welche auf eine Po Dusche umgestiegen sind und jetzt nicht wieder zurück wollen. Also für 20 Euro lohnt sich doch zumindest ein Test.

Häckeln für die Artenvielfalt

Zu Hause bleiben und sich trotzdem aktiv für Natur- und Umweltschutz engagieren? Das geht! Zum Tag der biologischen Vielfalt sollen selbstgehäkelte Bienen und Schmetterlinge ihren bedrohten natürlichen Artgenossen eine Stimme geben. Der BUND (Bund für Umwelt Naturschutz Deutschland) ruft zum Mitmachen auf.

Auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie brauchen Wildbienen, Schmetterlinge und Co. dringend Hilfe. Überall fällt es auf: Insekten verschwinden allmählich. Besonders stark ist das Insektensterben dort, wo intensive Landwirtschaft und Pestizide ihr Lebensraum zerstören. Dieser Verlust der Artenvielfalt hat folgenschwere Auswirkungen auf unser Ökosystem. Auch als Bestäuber sind Insekten für den Großteil unserer Kulturpflanzen unverzichtbar. Das Vergnügen einen Schmetterling in Deutschland zu sehen wird jedoch immer seltener: 80 Prozent der einheimischen Tagfalterarten sind inzwischen bedroht. Von den über 560 verschiedenen hier heimischen Wildbienenarten steht mehr als die Hälfte mittlerweile auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Deshalb will der BUND das Thema Insektenschutz mit einer kreativen Aktion in die Öffentlichkeit bringen und ruft dazu auf, Bienen und Schmetterlinge zu häkeln. Als Botschafter werden diese sich für ihre natürlichen Artgenossen einsetzen. Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, am 22. Mai, soll mit möglichst vielen Häkel-Insekten eine große Bild-Aktion für den Artenschutz stattfinden und die sozialen Medien mit Bildern und Botschaften geflutet werden. So kann man sich auch von zu Hause aus für den Schutz der bedrohten Insekten einsetzten. Danach sollen die gehäkelten Insekten den lokalen BUND-Gruppen für die Insektenschutz-Arbeit zur Verfügung gestellt werden.

Eine genaue Anleitung für Häkel-Bienen und Schmetterlinge, die auch für Häkelanfänger*innen geeignet ist, sowie weitere Informationen zu der Aktion gibt es unter: www.bund.net/mitmachen/haekeln-fuer-die-artenvielfalt

Stoppt die Kassenbonpflicht


Seit dem 1.1. ist das neue Kassenbongesetz in Kraft.

Ab Anfang des Jahres werden Millionen Kassenzettel täglich in Deutschland zusätzlich gedruckt. Und das, obwohl die meisten Belege danach eh direkt im Müll landen!

Die BUND Kreisgruppe Herford will diese unsinnige Verordnung stoppen und richtet an die Bundestagsabgeordneten des Kreises, Tim Ostermann und Stefan Schwartze, eine Petition sich im Bundestag für eine Änderung des Gesetzes einzusetzen.

Bitte helfen Sie uns dabei, indem Sie diese Petition unterstützen, denn gedruckte Kassenzettel sind nicht nur überflüssig, sondern auch gesundheits- und umweltschädlich!

  • Papier ist eine wertvolle Ressource. Stoppt ihre Verschwendung zum Druck von Kassenzetteln!
  • Kassenzettel schaden unserer Umwelt und Gesundheit. Sie enthalten giftiges Bisphenol und gehören in den Müll!

Der BUND fordert daher: Stoppt den Papierquittungswahnsinn!

Unterstützen Sie unsere Petition:

www.openpetition.de/petition/online/stopp-der-kassenbonpflicht

Hier gibt es eine gedruckte Unterschriftenliste

CDU Neujahresempfang

Am 18.1.2020 nahm der BUND Herford mit einem Infostand am CDU Neujahresempfang teil und sammelte hier vor allem Unterschriften gegen die Kassenbonpflicht und sprach mit den Mitgliedern der CDU über relevante Umweltpolitische Fragen.

Schüler Klimagipfel Löhne

Der BUND Herford beteiligte sich am 11.12.2019 mit einem Infostand am Schüler Klimagipfel in Löhne. Hierbei verteilte der BUND Infos zu Umweltrelevanten Themen an Schüler aus der Region.

Weihnachtsmarkt auf dem Gut Bustedt

Am 8.12.2019 beteiligte sich die BUND Kreisgruppe Herford mit einem Stand am Weihnachtsmarkt auf Gut Bustedt. Hier konnte man selbstgemachte ökologische Vogelfutterzapfen und Tassen, Teelichter, Vogelhäuschen und natürlich interessante Informationen erwerben.

Fridays for Future Demo am 29.11.2019

Am 29.11.2019 hat die BUND Kreisgruppe Herford und einige seiner Mitglieder mit Schildern und Stimmen den Protestmarsch der Fridays for Future vom Bahnhof Herford zur Herforder Münsterkirche unterstützt. Anschließend hielt Bernd Meier-Lammering vor der Stephanskirche eine Rede (Foto).

Allee an der Vlothoer Straße

Der BUND setzt sich mit Aktion am 24.10 für den Erhalt der Alleebäume ein

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich dafür ein, dass der Baumbestand an der Vlothoerstraße erhalten bleibt. Um aufzuzeigen, wieviele Bäume allein schon für eine Linksabbiegerspur zur Wentworthkaserne gefällt werden sollen, wurden die Bäume mit Plakaten und Kreuzen markiert.


"Statt einen autogerechten Ausbau vorzunehmen, sollte die Stadt lieber zukunftsweisend und klimaschonend die Vlothoer Straße zur Fahrradstraße  machen", meint Bernd Meier-Lammering, Kreisgruppensprecher des BUND. Der BUND hält auch die Verkehrsprognosen für übertrieben. "Es ist für uns nicht nachvollziehbar, warum sich der Verkehr verdoppeln soll, auch die Kasernen waren ja bewohnt und die Soldaten und ihre Angehörigen fuhren Auto.", meint Doris Eichholz vom BUND.


Der BUND weißt außerdem darauf hin, dass sich laut dem Verkehrskonzept der Stadt Herford mehr auf das Fahrrad und andere Alternativen konzentriert werden soll, weswegen ein Ausbau der Straße im Sinne der Autofahrer kontraproduktiv für dieses übergeordnete Ziel wäre. "Wenn die Stadt es wirklich ernst meint mit dem Ausruf des Klimanotstands, dann muss sie auch endlich ihre Verkehrspolitik ändern.", fordert Meier-Lammering.


Nicht nur durch diese Aktion, sondern auch durch einen Bürgerantrag und das Sammeln von Unterschriften geht der BUND gegen die Fällung der Bäume im Bereich der Wentworth Kaserne vor.


Der BUND hält es für unsinnig die Bäume für den Ausbau der Straße zu fällen. Statt 18 Bäume für eine Abbiegespur zu fällen, könne man auch eine Ampelanlage mit einer sinnvollen Schaltung installieren. Auch die Einbahnlösung in Variante D (diese Zeitung berichtete), sei völlig unsinnig und benachteilige in der Bewertung die aus Sicht des BUND vorteilhafte Variante D. Der BUND hinterfragt auch die Bewertungsmatrix der verschiedenen Varianten. "Ich frage mich, wieso die Planer die nicht nachvollziehbare Einbahnstraßenregelung in der Variante D eingebaut haben.", so Meier-Lammering.


Er ergänzt außerdem, dass auch bei einer Umwandlung des Teilstücks zur Fahrradstraße, wie es in Alternative D vorgeschlagen wird, diese nicht nur in eine Richtung befahrbar sein sollte, sondern in beide Richtungen verfügbar sein müsste, wodurch sich letzten Endes auch keine schwerwiegenden Probleme für Autofahrer oder den ÖPNV ergeben würden.

Erntedanktag der Neuapostolischen Kirche

Mitglieder des BUND und der Neuapostolischen Kirche Herford

Der BUND wurde von der Neuapostolischen Kirche Herford zum Erntedanktag der Gemeinde am 06.10.2019 eingeladen. Das Fest wurde unter das Hauptthema "Nachhaltigkeit" gestellt. In diesem Sinne hatten sich einige Mitglieder der Gemeinde Dinge überlegt, die Sie an ihren Ständen anbieten konnten. Die Besucher hatten somit die Möglichkeit Insektenhotels zu bauen, 'Seedballs' herzustellen und sich an weitern Ständen mit Nachhaltigkeit und einer umweltfreundlicheren Lebensweise auseinanderzusetzen. 

Die anwesenden Mitglieder des BUND informierten die Gäste über die verschiedenste Thematiken bezüglich Umwelt- und Naturschutz, verteilten Samentütchen mit heimischen Wildblumenmischungen für Wildbienen und Schmetterlinge und beantworteten Fragen der Interessenten.

Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche nahm für Taschen, Marmelade und weitere Artikel, die Sie verkauften oder gegen eine Spende anboten, Geld ein, welches Sie dem BUND danach zu 100 Prozent in einer großzügigen Spende zukommen ließen.

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